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04. September 2018 chemcoastpark stade Aktuelles | Veröffentlicht von: Saskia Deckenbach

28. Niedersächsischer Hafentag in Leer: Neue Perspektiven der niedersächsischen Hafententwicklung

Minister Dr. Althusmann setzt Schwerpunkt für Niedersachsens Häfen bei Thema Digitalisierung - Fokus liegt auf einer leistungsfähigen, digitalen Infrastruktur.

Leer, 31. August 2018 / Zum 28. Mal trafen sich heute mehr als 300 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Niedersächsischen Hafentag. Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sieht in den Niedersächsischen Seehäfen einen starken Partner der Wirtschaft und machte in seiner Rede deutlich, dass die Hafenindustrie als Schlüsselbranche zu den Schwerpunkten der Landesregierung gehörte. Dabei ging er auf die Herausforderungen für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik ein, wie Bürokratie abbauen, Digitalisierung vorantreiben, Verkehrsinfrastruktur sanieren und ausbauen, sowie Fachkräfte und Nachwuchs sichern.

Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Presse waren der Einladung zum 28. Niedersächsischen Hafentag in Leer gefolgt, der heute durch Timo A. Schön, Geschäftsführer der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH eröffnet wurde.

Traditionell werden zum Hafentag die aktuellen Entwicklungen in Niedersachsens Seehäfen diskutiert. „Unter dem Nachhaltigkeitsaspekt wurde in Cuxhaven im Juli die neue Landstromanlage eingeweiht. Emden bekommt derzeit eine intelligente LED Beleuchtungsanlage für ein Gleisfeld im Hafen, außerdem startet dort demnächst das Projekt Wash2, welches eine neue Form der Energieversorgung untersucht. In Brake wurde kürzlich eine Teststrecke für das Projekt „LED und Plasmabeleuchtung in Häfen“ eingerichtet. Weitere Projekte sind die Vertiefung der Außen-Ems, die Instandsetzung der Schleuse in Emden, Planungsbeginn für die Liegeplätze 5 – 7, sowie Fertigstellung des LP 4 in Cuxhaven, welcher bereits vor der offiziellen Eröffnung Schauplatz einer spektakulären Verladung von je 31 Transitionpieces und Monopiles mit einem Gesamtgewicht von 43.400 Tonnen wurde“, so Timo A. Schön während seiner Eröffnungsrede. „Niedersachsen bewegt sich, die lokale Hafenindustrie passt sich den dynamischen Märkten und Anforderungen an“, ergänzt Schön.

Bürgermeisterin Beatrix Kuhl des gastgebenden Standorts Leer, verwies in ihrem Grußwort auf die hervorragende Anbindung des Leeraner See- und Binnenhafens. „Die Hafen- und Bahnanlagen sind die Existenzgrundlage für über 20 hafengebundene Betriebe. Auch sind viele hafenabhängige Firmen in Leer angesiedelt, die über den Leeraner Hafen bedient werden“, so Kuhl.
Weitere Investitionen in die Hafeninfrastruktur, wie in die Seeschleuse, gewähren die Leistungsfähigkeit des gesamten Hafenstandortes.

Als Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) und ortsansässiger Reeder und Gründer der Hartmann-Gruppe, referierte Alfred Hartmann unter dem Redetitel „Schifffahrt und Häfen: unverzichtbar für Wohlstand und Fortschritt“.
„Das Land Niedersachsen ist ein wichtiger Reederstandort. Mit 124 Unternehmen gibt es zwischen Ems und Elbe mehr Reedereien als in jedem anderen Bundesland. Und mit über 800 Schiffen liegen wir in Niedersachsen nur knapp hinter Hamburg auf Platz 2“, betonte Hartmann.

Für die erste Jahreshälfte weisen die Niedersächsischen Seehäfen eine stabile Bilanz aus. Hierbei verzeichnet der Containerbereich ein erfreuliches Plus von 25 % (rund 291.000 TEU). Weiterhin geht man von einem insgesamt positiven Jahresergebnis 2018 aus.

Quelle: http://www.seaports.de/virthos.php?_&-pg=1575&-met=vtview&-ses=15154175&-cod=1350d2499e&-ck=1536049874

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